Frank Lehmann

Frank Lehmann

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Lehmann

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Talent hatte der in Sachsen geboren und aufgewachsene Frank Lehmann reichlich zur Verfügung, doch der Leistungssport-Betrieb war ihm auf bestimmte Weise auch immer ein klein wenig suspekt. Dennoch war er sieben Jahre lang Mitglied im Nationalkader, verbuchte einen vierten Rang bei der U23-EM, eine Silbermedaille bei der U23-DM, einen dritten Rang bei der Transalp-Challenge und zudem zwei Etappensiege bei der Trans-Germany, um nur ein paar davon aufzuzählen.Der Karriere als Sportler hat Lehmann seine Familie und den Beruf als Sozialpädagoge vorgezogen. Nicht ganz von ungefähr versucht der zweifache Vater jetzt jungen Sportlern am Internat des Olympiastützpunkts Freiburg dabei zu helfen, den Leistungssport und Alltag „möglichst geschmeidig“, wie er sagt, unter einen Hut zu bekommen.

Die Reste der Vergangenheit als Mountainbike-Sportler, sind bei Frank Lehmann ein zartes Pflänzchen, das er aber mit großer Liebe pflegt. Mit den ehemaligen Kameraden aus dem Rothaus-Team verbindet ihn eine besondere Freundschaft, einfach aus der Leidenschaft am „Waldradeln“, wie er das nennt. Es geht ihm nicht mehr um Siege und Platzierungen, nicht um den unbedingten Ehrgeiz, sondern um den puren Sport und die Geselligkeit drum herum, „ohne gewetztes Messer zwischen den Zähnen“. Womit er in der Rothaus Bergradsport-Gruppe vollkommen richtig ist.

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